Wissenschaftskommunikation 2.0 – zwischen Storytelling und KI

Ob in Studium oder Beruf: Wir sind immer stärker gefordert, uns und unsere Arbeit darzustellen. Mit „Kommunikation im Expertenmodus“ erleiden wir allerdings Schiffbruch:  Nominalstil, Fachbegriffe und Floskeln machen Sprache unverständlich. Wer außerdem nur Zahlen, Daten und Fakten präsentiert, bräuchte mit seinem Thema gar nicht erst anzutreten. Seine Kommunikation ist unwirksam und er selbst wirkt dadurch weniger kompetent.

Der Workshop vermittelte Einblicke und hilfreiche Tipps, wie sich komplexe Themen erfolgreich kommunizieren lassen. Die wichtigste Grundlage dafür bildet eine verständliche Sprache. Gerade mit dem Ziel, Offenheit, Transparenz und Vertrauen zu schaffen, müssen Wissenschaftler:innen sich gegenüber der Öffentlichkeit verständlich machen können.

Wer Menschen aber nicht nur informieren, sondern für ein Thema auch nachhaltig interessieren und begeistern will, sollte das Geheimnis des Storytellings kennen. Selbstverständlich haben wir dieses im Workshop gelüftet. Und natürlich haben wir auch über Künstliche Intelligenz gesprochen. In der wissenschaftlichen Arbeit und Kommunikation kann sie in mancher Hinsicht hilfreich sein. KI kann aber eine wissenschaftliche Karriere auch beenden, bevor sie überhaupt begonnen hat. Gut, wenn man hier die Fallgruben kennt.

Auftraggeberin: Studienstiftung des Deutschen Volkes

Umfang: 120 Minuten

Anlass: Treffen der norddeutschen Studienstipendiaten des Jahrgangs 2026

 

Elbetext – Worte im Fluss